1. Den Feedbackloop schließen:

Evaluation von Weiterbildung schließt viele Beteiligte mit ein. Je mehr Stakeholder die Evaluationsergebnisse als Feedback erhalten, desto höher die Qualität von Ergebnissen einer Evaluation und das Engagement. – Denn niemand füllt gerne Fragebögen aus, ohne zu wissen, was damit passiert.

2. Jede Frage hat den richtigen Zeitpunkt:

Der Mehrwert von Weiterbildung liegt klar im Transfer und der erfolgreichen Umsetzung. Doch Umsetzbarkeit kann nicht unmittelbar nach dem Training abgefragt werden. – Themen zur Anwendbarkeit gehören in die Transferbefragung und können nicht mit Happy-Sheets erfasst werden.

3. Etikette wahren und wertschätzen:

Eine gute Befragung beginnt mit einer einleitenden Begrüßung und schließt mit einer Grußformel am Ende mit Dank für die Unterstützung.

4. Zahlen sammeln:

Wie viele Weiterbildungen gibt es pro Jahr?

Wie viele Mitarbeiter nehmen an Weiterbildungen teil?

Wie oft ist ein Mitarbeiter auf Weiterbildung?

Wie viel wird pro Mitarbeiter in Weiterbildung investiert? Pro Themenbereich? Für In-House Schulungen? Für externe Schulungen?

Wie zufrieden sind die Mitarbeiter mit der Weiterbildung vor Ort?

Wie gut ist die Weiterbildung in Zahlen? – KPIs zu erheben hat nicht nur den Nutzen periodisch vergleichen zu können, sondern die Kennzahlen dienen auch als Grundlage für Planung, Entscheidungen und Verbesserung.

5. Erfolgsfaktor Motivation:

Motivation ist entscheidend für den Erfolg von Weiterbildung und beginnt bei der Vorbereitung – Wer sich bereits mit der Einladung individuelle Ziele setzt, erreicht mehr. Die Überprüfung dieser Ziele und die Rückmeldung der Ergebnisse hält die Motivation aufrecht und schließt gleichzeitig den Feedbackloop.

6. Individuelle Prozesse:

Prozesse sparen nicht nur Zeit, sondern helfen Vergleichbarkeit zu gewährleisten und Standards einzuhalten. Angepasst an Maßnahme und Zielsetzung erleichtern individuelle Prozesse die Aufgabe der Evaluation.

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